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| Als Schwimmbadbesitzer wissen Sie, dass für ungetrübten Badespass frisches, hygienisch einwandfreies Schwimmbadwasser unerlässlich ist. Damit Sie sich immer in frischem, sauberen Wasser tummeln können, ist jedoch neben der mechanischen Reinigung des Wassers durch eine ausreichend dimensionierte Filteranlage und moderne Schwimmbadreinigungsgeräte immer eine gewisse Schwimmbadpflege mit chemischen Zusätzen erforderlich. Diese chemische Wasserpflege ist notwendig, um Bakterien, Algen und andere Mikroorganismen sicher und wirksam zu beseitigen. Was muss ich wissen? |
| ph-Wert |
Der pH-Wert zeigt an, ob das Wasser sauer oder alkalisch reagiert. Der pH-Wert sollte stets im idealen Bereich zwischen 7,2 und 7,4 gehalten werden, damit die Pflegezusätze optimal wirken können. Was kann den pH-Wert beeinflussen? Der pH-Wert kann sich ändern, z. B. durch Erwärmung, durch Entweichen von Kohlensäure, die in jedem Wasser vorhanden ist, durch jede Wasserbewegung (Badende, Filteranlage, Gegenstromanlage, Wind). Was passiert bei zu hohem pH-wert? Die Wirkung des Desinfektionsmittels lässt nach. Es können Haut- und Augenreizungen auftreten, und der Säureschutzmantel der Haut wird angegriffen. Ausserdem wird das Ausfällen von Kalk im Wasser begünstigt. Dann muss pH-minus zugesetzt werden. Was passiert bei zu niedrigem pH-Wert? Dann wird u. a. das Korrosionsrisiko an Metallbauteilen wie z. B. auch Edelstahl erhöht, ausserdem können Haut- und Augenreizungen auftreten. Hier muss pH-plus zugegeben werden. |
| Desinfektion |
Durch Desinfektion werden mittels Oxydation Bakterien, Algen und andere Mikroorganismen und andere organische Verunreinigungen beseitigt. Erst nach der Einstellung des idealen pH-Wertes (7,2 - 7,4) ist eine Desinfektion des Schwimmbadwassers sinnvoll durchzuführen. Nur so erreichen Sie eine optimale Wirkung bei geringstmöglichem Pflegemitteleinsatz. Wovon ist die Menge, die zugesetzt werden muss, abhängig? Wesentlich wird der Verbrauch an Desinfektionsmitteln beeinflusst durch Wassertemperatur, Sonneneinstrahlung, pH-Wert, Effektivität der mechanischen Reinigung und die Belastung des Wassers durch die Anzahl der Badenden. Man unterscheidet die klassische Desinfektion mit Chlor (Chlortabletten, Chlorgranulat, Combitabletten) und die chlorfreie Desinfektion mit Aktivsauerstoff. |
| Algenverhütung |
Algen sind pflanzliche Mikroorganismen, die sich im Schwimmbadwasser oftmals rasant schnell vermehren können. Hauptsächlich verursacht die Grünalge glitschige Beläge und eine Grünfärbung des Wassers. Algen können bereits mit Chlorüberschuss wirksam bekämpft werden. Falls dies jedoch nicht ausreichend sein sollte, sind die vorhandenen Algen gegen Chlor resistent. Dann muss zusätzlich ein Algizid zugesetzt werden. |
| Flockung |
Durch Zusatz von Flockungsmittel können vorhandene Trübstoffe in filtrierbare Form gebracht werden. Feinste Schwebstoffe, die trübes Wasser verursachen, werden mit Hilfe von Flockungsmittel gebunden und im Filter zurückgehalten. |
| Randreinigung |
Einmal pro Jahr, am besten im Frühjahr mit der Wiederinbetriebnahme und mit Wasserwechsel, ist eine Grund- bzw. Randreinigung zu empfehlen. Dazu bieten wir spezielle Randreiniger an. |
| Überwinterung |
Nach der Überwinterung von Schwimmbecken ist oft ein erheblicher Aufwand bei der Frühjahrsreinigung notwendig, da sich Algen, Kalk und Schmutz abgelagert haben. Durch den Zusatz von Überwinterungsmittel wird vermieden, dass sich durch Ausfällung der Härtebildner schwer lösliche Ablagerungen an Wand und Boden bilden. Ausserdem wird das Wachstum von Algen und Mikroorganismen wirksam verringert. |
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